Hallo zusammen!
Schön, dass ihr hierher gefunden habt!
Mein Name ist Sarah und ich habe dieses Jahr Abitur gemacht. Eigentlich habe ich schon eine Berufsidee und habe mir bereits überlegt, was ich wo gerne studieren möchte.
Nichtdestotrotz stand für mich die Entscheidung erst einen Freiwilligendienst im Ausland zu absolvieren schon länger fest.
Es gibt dafür verschiedene Gründe, die ich einfach mal stichpunktartig zusammenfasse:
- fremde Sprachen
- fremde Länder, Kulturen und Religionen --> "Fernweh"
- fremde Menschen --> neue Freunde und Bekanntschaften
- europäische Gemeinschaft greifbar machen
- Persönlichkeit entwickeln, eigene Grenzen kennenlernen, Horizont erweitern
- etwas Praktisches machen, etwas bewegen..einfach aktiv sein
- Zeit für andere, hilfsbedürftige Menschen nehmen --> sie unterstützen
- Vorbild sein und Aufmerksamkeit auf die Wichtigkeit der freiwilligen oder ehrenamtlichen Arbeit lenken
Diese Beweggründe haben sich mit der Zeit auf meinem Schulweg angesammelt und wurde durch einzelne Ereignisse (Diakonie in der Schule, französischer Schulaustausch, usw.) hervorgerufen oder aufs Neue bestätigt. Besonders aber der Seminarkurs "Menschenwürde weltweit" in K1 hat mir vor Augen geführt, wie viele Menschen auf der ganzen Erde im Elend leben, leiden und Hilfe brauchen.
Doch wo sollen wir anfangen?
Selbst hier in Deutschland, wo es uns doch so gut geht, gibt es bei genauerem Hinsehen genug Menschen, die Unterstützung brauchen.
Ich weiß, dass ich nicht die Welt retten kann. Aber ich kann im kleinen Rahmen helfen...und wenn das jeder macht, werden mehrere kleine Hilfen zu einer großen Unterstützung und können etwas Großes bewirken!
Ich habe mich deshalb, nach einigen Recherchen, im Herbst letzten Jahres (2014) für ein diakonisches Jahr im Ausland (kurz DJiA) beworben. Angeboten wird diese Art von Freiwilligendienst von der Organisation "Evangelische Freiwilligendienste" und ähnelt dem staatlichen Projekt "FSJ", wird aber nicht als ein solches anerkannt. (Dies zieht mehrere Dinge nach sich, die ich aber in einem seperaten Post nochmal erläutern werde.)
Mein favorisiertes Land war Großbritannien, da ich gerne Englisch als meine erste Fremdsprache festigen wollte und mich sehr für diesen europäischen Staat interessierte.
Also druckte ich den Bewerbungsunterlagen aus, kreuzte Großbritannien an und ab gings per Post!
(So einfach war es leider nicht: Für die Bewerbung musste ich einiges ausfüllen; außerdem habe ich mich vorsichtshalber bei zwei Organisationen gleichzeitig beworben. Wenn ihr genaueres über den Bewerbungskram u.ä. erfahren möchtet, dann schreibts in die Kommentare! ;)
Anfang 2015 habe ich schließlich eine positive Rückmeldung und eine Einladung zum Kennenlernseminar erhalten. Darüber habe ich mich unheimlich gefreut!
Die nächste Etappe zum Freiwilligendienst und nach Großbritannien war erreicht!
In den folgenden Monaten wurde dann durch die Partnerorganisation "Time for God" (http://timeforgod.org/) anhand meiner Bewerbung und einem Gespräch beim Kennenlernseminar eine geeignte Stelle für mich gesucht. Nach dem zweiten Anlauf hat es dann geklappt und ich habe einen, wie ich finde, für mich idealen Platz gefunden!
<3 EMMANUEL URC CHURCH in CAMBRIDGE <3
Während den 11 Monaten im Ausland werde ich in der Kirchengemeinde Emmanuel in Cambridge (http://emmanuel-urc.org.uk/) tätig sein. Ich werde dort in dem dazugehörigen Fair Shares Café in der Verwaltung, in der Küche und im Service aushelfen. Neben Fairtrade-Produkten, die das Café benutzt/anbietet, sind im Service auch lernbehinderte Menschen eingestellt, die es natürlich zu unterstützen gilt.
Zusätzlich wird mir ein Fahrrad zur Verfügung gestellt werden (Cambridge ist generell sehr fahrradbegeistert --> I like!), mit welchem ich durch die Stadt "cruisen" darf, um ältere oder hausgebundene Leute zu besuchen und auch Ihnen die Unterstützung anzubieten, die sie brauchen.
Dies sind meine zwei Aufgabenfelder: Das Café und die Arbeit mit älteren Menschen!
Insgesamt eine sehr vielfältige Arbeit, wie ich es mir vorgestellt habe!
Abschließend möchte ich noch gerne erwähnen, dass ich finanziell von mehreren privaten Personen und auch offiziellen Gruppierungen unterstützt werde. Vielen vielen Dank nochmal an dieser Stelle!
Jedoch bin ich auch Teil des europäischen Förderprogramms (https://www.go4europe.de/#raus-finden) und mache somit nicht nur irgendeinen Freiwilligendienst, sondern einen sogenannten "europäischen Freiwilligendienst". (Was es damit genau auf sich hat, kann ich gerne in einem seperaten Post erklären.) In jedem Fall werde ich dadurch auch von der EU finanziell unterstützt.
Sehr geil! :D (Warum ich trotzdem Geld gesammelt habe, kann ich in meinen weiteren Post gerne erläutern.)
Momentan stecke ich mitten in den Vorbereitungen für mein DJiA; die Vorfreude wird dabei jeden Tag größer!
Bald nun, ist schon das Vorbereitungsseminar und am 1.September geht es dann endgültig los! *__*
Ich halte euch auf dem Laufenden,
viele Grüße,
Sarah
Willkommen auf meinem Blog! Hier findet ihr meine Erfahrungen und Erlebnisse, die ich während meines Freiwilligendienstes in Cambridge (Großbritannien) sammeln und erleben werde. Gerne möchte ich diese sicherlich bereichernde und aufregende Zeit mit allen Interessierten teilen! Ich bin jederzeit offen für Kommentare und Fragen und freue mich über jeden, der mich auf dieser Reise begleitet! Viel Spaß ...und auf geht's!